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Ionia

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1 Ionia am So 22 Jun 2014, 18:09

Ryu

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Zuletzt von Ryu am Mo 15 Feb 2016, 21:31 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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2 Re: Ionia am So 22 Jun 2014, 22:54

NOOOOOOOOOOOOO Dx

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3 Re: Ionia am Mo 23 Jun 2014, 02:34

Ryu

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Sie wusste nicht, wie dieses Dokument hierher gelangt war. Bedächtig wog Syndra den Brief in ihrer Hand, doch mehr als die Nachricht, die es zu überbringen galt, schien er nicht zu enthalten. Ein leises Lächeln schlich sich auf ihre Lippen. Wie lange war es her, dass ihr jemand einen Brief geschrieben hatte? Nun, eigentlich hatte es nie einen Brief gegeben, der an sie adressiert war...
Achtsam löste sie das rote Wachssiegel vom Papier, entnahm das Papier, faltete es auf und schlug die Beine übereinander. Ihre Augen überflogen die Worte, niedergeschrieben in geschwungener Schrift. Jedes einzelne Wort war mit Bedacht gewählt, jeder Buchstabe mit selbigem gesetzt worden.

Die andere, große Macht Valorans. Die Macht der Schatten. Interesse, einander kennenzulernen. Gemeinsames Ziel, Ionia zu Fall bringen.

Nachdenklich senkte sie die Lider. Die hatte von ihm gehört. Zed, Meister der Schatten. Er war für den Fall seines eigenen Ordens verantwortlich - so hatte sie es zumindest gehört. Er hatte die Macht der Schatten empfangen und war von seinem eigenen Meister verbannt worden. Tragisch, wie bekannt ihr dieses Schicksal vorkam. Wie auch er würde Syndra irgendwann die stürzen, die ihre Macht anzweifelten und sie verstoßen hatten. Wenngleich es von Vorteil wäre, einen mächtigen Partner in diesem Kampf an seiner Seite zu wissen, der ebenso wenig Wert auf Balance legte wie sie selbst.
Bedächtig legte sie das Papier zur Seite. Einen Hinterhalt schloss sie aus. Er lud sie zu sich ein; zu seiner Residenz, die einst der Tempel seines Ordens war. Es war somit unmöglich, dass dort die Truppen Ionias auf sie warteten. Die gedankenverlorene Mine wandelte sich zu einem neuerlichen Lächeln.
"Das könnte wirklich sehr interessant werden..."

Gleich am nächsten Morgen setzte sie seit langem das erste Mal wieder Fuß auf den festen Boden Valorans. Sie hatte noch lange darüber nachgedacht, diesen Schritt zu wagen. Ihre Macht wuchs von Tag zu Tag weiter an; doch bis es soweit war, dass sie auf eigene Faust Ionia zerschmettern konnte, würde noch so unerträglich lange dauern. Zed hatte Recht: Sie hatten ein gemeinsames Ziel. Einander kennenzulernen klang in einer ersten Instanz also erst einmal gar nicht so schlecht.

Schließlich am Tempel angekommen, dauerte es nicht lange, bis sie bemerkt wurde. Sie fragte sich, ob der namenhafte Schattenmeister schon so bald mit ihr gerechnet hätte. Nicht einmal zugesagt hatte sie ihm; sie war einfach hier aufgekreuzt. Aber es war nicht Syndras Art, Dinge lange aufzuschieben. Sie nahm sie viel lieber gleich in die Hand - und deswegen war sie nach gefasstem Entschluss sofort aufgebrochen.

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4 Re: Ionia am Mo 23 Jun 2014, 04:24

Zwei grosse Tore öffneten sich und Zed Trat in einen Saal in dem ein grosser Thron Stand, Mit einem Erleichtertem Seufzen Näherte er sich diesem mit schnellen schritten bis er sich schliesslich auf diesem niederliess. Seine Verpflichtungen Hatte er für heute erfüllt, was ihm sehr recht kam den schon seit einer kurzen weile hatte er bemerkt das sich eine grosse kraft in bewegung gesetzt hatte. Noch bevor Zed Seine gedanken weiter schweifen lassen konnte Erschien neben ihm einer seiner Männer "Sie steht bereits vor den Toren?! Führt sie her!" Die prässens die Zed vernahm war also wirklich Syndra gewessen. Dies spart viel zeit Jedoch hätte man Ihr ein weitaus Schöneren empfang bereiten können wenn man gewusst hätte das sie Sich sofort auf den weg macht. Wie dem auch sei Zed Richtete sich auf Und gab den Befehl das man ein banket anrichten solle.

Inzwischen hatte man an den Toren die befehle erhalten Syndra hinein Zu begleiten Mit einer winkenden Geste Kamen die Beiden Wachen auf Syndra Zu "Wir haben befehle Sie Zu Meister Zed zu bringen. Folgen sie uns Bitte." Mit diesen Worten Setzten sich die wachen Langsam in Bewegung damit man diesen auch schritthalten konnte Schliesslich wollte man den geladenen gast nicht in den verzwickten Gängen des Tempels Verlieren.

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5 Re: Ionia am Mo 23 Jun 2014, 09:23

Ryu

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Syndra lächelte kühl, als die Wachen vor den Toren tatsächlich ganz verblüfft gewesen waren, sie zu sehen. Man hatte sie also wirklich nicht erwartet. Wie fähig Zed also war, spontan zu reagieren und zu agieren, würde sie gleich herausfinden können. Äußerst praktisch.
Wert auf einen gehobenen Empfang legte sie ohnehin nicht. Somit war es für sie kein Problem gewesen, dass es keine ausgefallene Dekoration oder ein ebenso ausgefallenes Festmahl geben würde. Schickte sich so etwas überhaupt für einen Clan von Ninja? Oder hätten sie all das nur in Bewegung gesetzt, um ihrem Sinn von Ästhetik gerecht zu werden, den sie ihr als Frau unterstellten? Alles Fragen, die es für Syndra nicht zu fragen galt.
Es dauerte nicht lange, bis ihr Einlass gewährt wurde. Sie hatte geduldig gewartet und herzlich darüber amüsiert, wie sehr die Ninja eben doch nur Menschen waren. Sie hatte die aufgeregte, kopflose Energie gespürt, die in Form des Boten quer durch das verzweigte Labyrinth des Tempels geeilt war. Und eigentlich spürte sie längst, wo ihr eigentliches Ziel sich befand. Es war eine Energie, die sich so ganz von den anderen kleinen Lichtern hier unterschied. Entsprechend hätte es die Eskorte der beiden Wachen gar nicht gebraucht, die den Gang durch die vielen Flure eher wie einen gemütlichen Sonntagsspaziergang wirken ließen.
"Wie zuvorkommend. Bitte, bringt mich zu eurem Herrn." Ob man ihr nicht traute oder schlicht und ergreifend fürchtete, sie irgendwo zu verlieren, konnte sie nicht sagen. Sie betrachtete den bildschönen Tempel, wenngleich seine Schönheit ihr Herz nicht berühren konnte. Um Nebensächlichkeiten wie diese scherte sie sich herzlich weg. Allerdings ließ es sie darauf schließen, dass das bei Zed - zumindest bezüglich seines zurückeroberten Heims - anders aussah. Alles war sehr gepflegt - und das trotz dem, dass sie ohne Anmeldung hier aufgelaufen war.
Hätte sie sich vorher angekündigt, wäre der Boden zweifelsohne poliert und kein Körnchen Staub im gesamten Tempel zu finden gewesen.

Am Ende ihres Weges prangten zwei ausladende Torflügel, die ein Kunstwerk für sich darstellten. Musste dieser Mann nicht zumindest manchmal unter einem ganzschön schlechten Gewissen leiden, wenn er tagein, tagaus, die Reliquien seines Ordens vor Augen hatte? Nun, genau genommen verspürte nicht einmal Syndra selbst Reue, obwohl sie im Tempel ihres einstigen Meisters residierte. Dieser Mann hatte sie betrogen. Ihre Macht unterdrückt und versucht, sie auf diesen verfluchten Pfad der Balance zu bekehren. Er hatte nichts Anderes verdient, als das Schicksal, das ihn ereilt hatte. Jeder, der ihr im Wege stand, verdiente den Tod durch ihre stetig wachsende Macht.

Vielleicht lehrte sie ja wenigstens der Tod, dass ihr Glaube Torheit war?
Eine Macht der Balance gab es nicht. Diese Balance wie Ionias Älteste sie predigten war bloß ein Werkzeug, um die Macht des Volkes zu hemmen.
An dieser Überzeugung gab es für sie keine Zweifel.

Die Tore des Thronsaals öffneten sich unter einem donnernden Laut.
Als sie sich vollends geöffnet hatten, schreiteten die Wachen weiter voran - und ihnen auf dem Fuße folgend, Syndra.

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6 Re: Ionia am Mo 23 Jun 2014, 19:29

Hinter diesen Toren Konnte man soweit das auge reicht Ninja des Schatten Ordens Sehen, alle in zwei Reihen gereit und Hinter diesen konnte man Zed Sehen, Dieser Erhob sich aus seinem Thron und ging ein paar schritte auf seinen Gast zu. Die beiden wachen die diese hergebracht hatten Verbeugten sich Demütig Vor Zed.
"Willkommen In meinem Orden der Schatten. Zwar Treffen wir uns früher als erwartet doch dies bedeuted nicht das Ihre Frühe ankunft ungewünscht sei."
 
Noch während Zed diese worte sprach Ging er Langsame Schritte auf Syndra zu. Zu seiner Linken und auch zu seiner Rechten Reihten sich demütig verbeugte Anhänger des Ordens auf.
"Wenn Sie mich nun bitte ins neben zimmer begleiten würden, Ich habe ein Banket für unser gespräch vorbereiten lassen.

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7 Re: Ionia am Mo 23 Jun 2014, 20:10

Ryu

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Als sich die Wachen tief vor ihrem Meister verbeugten, reichte es bei ihr lediglich zu einem angedeuteten Knicks.
"Seid gegrüßt, Herr der Schatten." Sie betonte diesen Titel gar spöttisch. Wie würde Zeds Reaktion wohl ausfallen? Oder gar die seiner Fußsoldaten, die ihn anzubeten schienen wie einen Gott? Sie war gespannt darauf, allerdings ließ ihr kühles Lächeln nicht auf diesen Gedanken schließen.
"Ein spontanes Bankett? Wie reizend." Erneut stach die Ironie aus ihren Worten heraus wie ein scharfer Dolch. Es war ja fast schon niedlich, welche Mühen der - vermutlich selbsternannte - Meister auf sich genommen hatte, um ihren Empfang so pompös wie nur möglich zu gestalten. Dass sie keinen Wert auf solch ein Geplänkel legte - geschweige denn, dass sie von so etwas bisher nur gehört hatte - legte sie in diesem Falle nicht offen. Das würde sie möglicherweise am Ende dieses Abends kundtun, sobald die viel wichtigeren Angelegenheiten geklärt waren.

Ein Meister der Schatten, der versuchte, einer dunklen Herrscherin ihres eigenen, kleinen Reiches zu imponieren.

Berauschende Gerüche wurden vom kaum spürbaren Luftzug durch den Flur getragen. Ihre Mahlzeiten waren stets einfach gewesen. Sie verschwendete nicht die Zeit, Liebe in das Gericht zu legen. So etwas wie ein Bankett hatte sie in Person noch nie erlebt. In ihrem tiefsten Innersten regte sich ein Funke der Vorfreude auf das, was ihren Gaumen hier erwarten würde. Doch das drang nicht einmal annähernd bis zu ihrem Äußersten hervor. Mit einer Gleichgültigkeit schlenderte sie an der Seite des Ninja den betörenden Gerüchen entgegen.
"Warum verdeckt ihr stets Euer Gesicht, Zed?", fragte sie es ohne jegliches Zögern frei heraus. Niemand, der jemals Zeds Gesicht gesehen hatte, sei heute noch am Leben. So zumindest sagten es die Geschichten, die sich um ihn rankten. Eine von vielen lebenden Legenden Valorans war er geworden; wenngleich auch mehr eine Schreckensfigur Ionias.
Ihr stets kühler, eindringlicher Blick lag auf seiner Maske. Sie fokusierte die Augen, die von dieser Fassade verdeckt wurden. Es gab nicht viele Gründe, die ihr einfielen, warum ein Mann stets sein Gesicht verbarg. Vielleicht war er ja einfach von Natur aus nicht ansehnlich. Ein gehässiger Ausdruck schlich sich über ihre Lippen, verschwand allerdings genauso schnell wieder.
Sie zweifelte daran, dass er ihre Frage ehrlich beantworten würde. Oder überhaupt. Dennoch war sie nicht einer von jenen, die ihre Fragen ein Leben lang zurückhielten. Was für einen Grund hätte sie auch? Fragen waren dazu da, gestellt zu werden.

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8 Re: Ionia am Di 24 Jun 2014, 01:06

Viele der Anhänger Zeds konnten ihrem gehör nicht trauen, doch keiner unternahm etwas gegen dem Spot den Syndra ihren Herren endgegenbrachte Den sie wussten ein Falscher schritt und ihnen würde nicht vergeben werden. Zed Selbst schien dies nicht sehr zu stören. Ohne darauf anzuspringen Wies er ihr den Weg ins benachbarte Zimmer.
Auf die frage wieso er stehts sein gesicht verbarg Gab Zed nur ein kleines glucksen von sich
Hat nicht Jeder etwas zu verbergen?
Und mit einer kleinen Geste öffnete Zed Die 2 Grossen Tore und vor den beiden Enthüllte sich ein wahren Festmahl, Festspeisen soweit das Auge Reicht. Mit einer Einladenden Geste Deutete er auf den Sitzplatz Vor sich ehe er sich auf seinen Platz Sass und Kurz in Syndras Richtung nickte, Woraufhin auch schon ein Anhänger des Ordens erschien der Syndra den Platz zurecht zurücken vermag.

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9 Re: Ionia am Di 24 Jun 2014, 01:38

Ryu

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Oh, sie spürte die Aufregung, die durch die Reihen Zeds Anhänger ging. Zorn oder zumindest Ungläubigkeit schwappten ihr entgegen und trafen sie wie einen Fels in der Brandung. Lediglich die Amüsanz, die der ein oder andere Untertan empfand, rührte sie. Doch viel wichtiger war die Ehrfurcht, die ihr entgegengebracht wurde. Zwar galt sie vielmehr ihrem Herrn, doch auch vor ihr hatten die Männer und Frauen dort Respekt. Daran hätte sie sich wohl glatt gewöhnen können...
Leise kicherte sie auf, als Zed die erwartete Antwort gab. Sie hatte nichts Anderes erwartet. Im Gegensatz zu seinen Untergebenen war er so schwer zu durchschauen. Ob er Gründe dafür hatte, dieses Geheimnis so zu hüten, konnte sie nicht einschätzen. Zwar vermutete sie es, aber bei diesem Mann konnte sie es nicht mit Bestimmtheit sagen. Und gerade das gefiel ihr. Wenngleich seine Leute ein Haufen einfältiger Trottel war; Zed stellte sich mehr und mehr als jemand dar, mit dem man eventuell ein Bündnis eingehen würde.
"Ich denke, da habt Ihr Recht.", entgegnete sie bloß, nachdem das Kichern nur zu schnell wieder abgeflaut war. Als Außenstehender war es wahrscheinlich schwer auszumachen, wann sie sich tatsächlich amüsierte und wann sie bloß so tat. Aber genau das versuchte sie ja zu wahren - mit Erfolg.

Bedächtig sog die Silberhaarige den Duft der Speisen ein, als die Tore aufgestoßen wurden. Es roch einfach fantastisch - und wenn es genauso gut schmeckte wie es roch, war das umso erfreulicher. Auf Zeds stumme Aufforderung hin setzte sich Syndra auf den ihr zugewiesenen Platz. Eines musste man diesen Ninja schon lassen: Ein enthaltsames Leben führten sie bei diesen rauen Mengen an Nahrung ganz sicher nicht. Zumindest galt das für ihren Anführer.
Diverse Speisen wurden vom dem überaus höflichen Anhänger vorgestellt und serviert. Von scharf angebratenem Rinderfilet, über gegrillte Forelle, bishin zu jedem frischen Gemüse das man sich nur ausmalen konnte, war alles vorhanden, wonach das Herz begehrte. Selbst diese Tintenfischbällchen, die sie als junges Mädchen einmal auf einem Fest in Ionia gegessen hatte...
Syndra kostete viele der Speisen, die serviert wurden, wenngleich sie nicht sonderlich viel aß. Sie war hergekommen, um über Dinge zu sprechen, über die man bisher nicht ein Wort verloren hatte. Nicht, um sich den Bauch vollzuschlagen. Nachdem sie von einer letzten, süßen Frucht genascht hatte, beendete sie für ihren Teil die Mahlzeit.

"Wie wäre es, wenn wir allmählig zum Kern unserer Begegnung übergehen würden?", fragte Syndra mit gewohnter Seelenruhe. Obgleich es ihr gemundet hatte - es war auch schwer, bei dieser Auswahl an Gerichten keines zu finden, das ihr zugesagt hätte - allmählig wurde sie ungeduldig. Zumindest für sie war das alles kein Spaß. Sie empfand nichts dabei, zusammen mit diesem Mann zu speisen. Lediglich die Erinnerungen an ihre Kindheit hatten ihr Herz für eine kurze Zeit gerührt. Ansonsten war es ihr vollkommen egal. Man hätte meinen können, sie sei schlicht und ergreifend bloß unglaublich undankbar. Aber das war es nicht - es war einfach nicht ihre Art, sich um solche Lapalien zu scheren.

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10 Re: Ionia am Di 24 Jun 2014, 06:30

Zed Selbst Nahm nicht ein bissen der Köstlichkeiten die sich vor ihm ausbreiteten doch Beobachtete er still seine gegenüber.
Mit einem Leisen gedämpften Glucksen Beugte sich Zed ein wenig vor
"Ihr habt recht. Ich und mein Orden der Schatten sind der Meinung die obersten Ionias haben das Land lang genug zum Narren gehalten. So wie es jetzt steht wird Ionia niemals seine wahre macht entfalten können.. Diese Idioten haben die Chance Grenzenlose macht zu erhalten, sie ist und war schon immer in greifbarer nähe doch die ältesten weigern sich dies zu akzeptieren. Sie halten an den Alten idealen Fest das Gleichgewicht ihre stärke sei. Nicht der gleichen ist Wahr! Gleichgewicht ist schwäche sage Ich, Die Geheimnisse Verschwendete Waffen. Es ist Zeit für ein neues Ionia."
Einen Kurzen moment hält Zed inne um sich zu beruhigen.
"Gerade du Solltest meinen Standpunkt verstehen. Wir beide Wurden von der Gesellschaft Ausgestossen Weil wir die Grenzenlose macht Begrüssen die uns zur verfügung steht, Zusammen Können wir viel schneller auf dieses Ziel hinaufsteuern als ich es jemals zu träumen vermag."
Noch währen des Lezten Satzes den Zed von sich gab Erschienen Anhänger seines Ordens und liesen den Tisch mit den speisen Verschwinden, und im Selben Moment Brachten andere einen Tisch voller Festlekereien in den Saal. Kandierte Äpfel, Zuckerwatte, und vieles mehr was man sonst nur auf Jahrmärkten und ähnliches finden würde wurde den beiden hervorgebracht. Während einer geste sich zu bedienen Sprach Zed
"Was sagst du dazu? Wollen wir ein Bündniss eingehen?"

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11 Re: Ionia am Di 24 Jun 2014, 10:51

Ryu

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Syndra senkte die Lieder, während sie Zeds Worten lauschte. Das war mit Nichten respektlos gemeint; auch wenn sie ihm schon mehrfach so begegnet war. Es half ihr, diese Worte vollends aufzunehmen, die ihr ohnehin wie auf der Seele sprachen. Sie wog ab, wie sehr das was er da sagte, tatsächlich seine Beweggründe darstellten. Insbesondere als sie die Welle aus süßlichen Gerüchen und Erinnerungen an ihre Kindheit erwischte, stellte sie dies infrage. Er hatte ihre Person anscheinend ziemlich gut recherchiert... auch wenn sie sich fragte, woher er ihren Wunsch kannte, diese Süßigkeiten einmal zu kosten. Den hatte sie eigentlich nur mehrfach auf dem Fest damals ausgesprochen, vielleicht auch einmal gegenüber ihrem törichten Meister geäußert...
Ihre Augen verengten sich, aber dennoch konnte man einen kurzen Anflug des Glücks über ihr Gesicht huschen sehen. Immerhin war es einer ihrer gehüteten Wünsche gewesen. Allerdings wich der schnell wieder der Monotonie, die sonst immer vorherrschte.
Sie antwortete lange nicht auf das, was Zed gesagt hatte und ließ es stattdessen etwas wirken. Syndra erhob sich von ihrem Platz und schlenderte in einer Seelenruhe an dem übergroßen Süßigkeitenstand vorbei. Die bunten Farben verzauberten sie. Die atemberaubenden Feste, die Ionia jährlich feierte, waren das einzige gute Haar, dass sie an diesem Land lassen konnte. Sie nahm sich von den quietschbunten Zuckersternen, die ihr als junges Mädchen verwährt geblieben waren. Danach verlange sie nach der flauschigen, rosa Zuckerwatte, die den Holzstab in kreisenden Bewegungen umwob und in sich gefangen nahm. Sie betrachtete diesen Prozess mit gleichbleibender Miene, obgleich sie dieses Schauspiel früher einmal unheimlich fasziniert hatte.
Zaghaft näherten sich ihre Lippen dem prallen Flaum und sie war ganz verwundert, dass die Konsitenz der Zuckerwolle so... außergewöhnlich war. Erst dann erhob sie das Wort gegenüber Zed.
"Allerdings verstehe ich Euren Standpunkt besser, als es wahrscheinlich jeder Eurer Diener tut, Zed.", begann sie zunächst. "Ich stimme vollends mit dir überein - Ionia birgt ein viel größeres Potenzial, welches durch die Balance lediglich gedämpft wird." Noch einmal kostete sie von der Zuckerwatte, dann schien auch daran ihr Interesse erstorben. Während sie sprach, zog sie weiter an den Köstlichkeiten vorbei, die sich dort aneinanderreihten.
"Aber Ihr seid ein Narr, Herr der Schatten. Was erhofft Ihr Euch aus einem Bündnis mit mir? Was werden meine Pflichten Euch gegenüber sein - und Eure mir gegenüber?" Abermals fokusierte sie seine Augen - oder zumindest die Maske, die sie verbarg. Ihre stete Gleichgültigkeit machte Platz für eine Kälte, die Zed sofort klarmachen würde, dass sie keine Närrin war, die sich für das Erreichen ihres Ziels einfach ohne Gegenleistung in den Dienst seines Ordens stellen würde. Eines Tages würde sie Ionia stürzen können - ohne das Zutun des Ordens der Schatten. Doch wie sah es mit Zed aus? Würde er eines Tages einen Grad der Macht erreicht haben, an dem er ohne ihre Hilfe siegen konnte? Sie zweifelte ernsthaft daran. Ihre Macht war weitreichender als alles, was sich diese närrischen Ninja nur ausmalen konnten. Sie war grenzenlos.
"Was könnt Ihr mir bieten?", fragte sie mit einer Erhabenheit, die ohne weitere Worte preisgab, an welcher Position sie sich selbst sah. Sie saß am wesentlich längeren Hebel. Und dieses Bündnis würde zu ihrem Vorteil geschlossen werden - oder eben gar nicht.

Ob sie Furcht vor der Macht der Schatten empfand? Mit der Syndra, die es einmal gegeben hatte, war diese Empfindung gestorben.

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12 Re: Ionia am Di 24 Jun 2014, 20:30

Zed Fing kurz an zu Lachen doch dies Verstummte genauso schnell wieder wie es begang
"Seit meinem Meister als ich die schatten Willkommen hiess hat mich niemand mehr einen Narren genannt."
Zed Hielt kurz inne ehe er das Wort wieder erhob.
"Syndra, ihr besitzt zwar eine Schier unendliche kraft doch ist diese nichteinmal annähernt an ihrem maximalen potential...
Dazu kommt das ihr Viel zu Naiv seid. Dadurch das ihr euch bereits in so Jungen Jahren von der Geselschaft abgekoppelt habt Felht euch die nötige Einschätzung der Situation sowie der Menschen.
Zwar Besitzt ihr eine Wahrlich aussergewöhnliche intuition in sachen Menschen doch ist dies nicht annähernd ausreichend."

Zur selben Zeit beginnt Syndra sich schwindelig zu fühlen und ihr bewusstsein zu verlieren.
"Schlaft ersteinmal eine weile."
Mit einer kleinen Geste erschienen zwei Diener Zed's die Syndra in das vorbereitete Zimmer brachten.

Es dauert eine Kurze weile lang bis Syndra langsam ihr bewusstsein wieder erlangt. Als diese wieder zsu sich kam lag sie in einem Bett, Neben ihr sass Zed der auch auf ihr Erwachen geduldete.
Ohne Zeit zu verlieren erhob Zed das wort in dem moment in dem Syndra wach wurde.
"Selbst wenn euch Unbegrenzte Macht inne wohnt so bleibt ihr wie ich ein Mensch. Ihr seid nicht Unsterblich und könnt ebenfalls betäubt werden wie ich es euch Demonstrierte in dem ich euch mit dem Mahl betäuben liess."
Einen Kurzen moment Bleibt Zed Still, Syndras reaktion beobachtend.
"Dazu kommt, Es ist schwer zu glauben das Ionia nach all diesen Jahren noch keine Gegenmassnahme für euch Vorbereitet hat. Es ist Zwar nicht die Feine Art gewesen zu versuchen euch so die augen zu öffnen doch.."
Bevor Zed Weiter sprach hob er seine Hand in die richtung seiner Maske die er während seiner folgenden Worte abnahm.
"Wir Können uns keine Fehler in diesem Kampf erlauben nur weil wir uns zu sicher in unserer Kraft sind. Man Bekommt nicht immer eine Zweite Chance nach einem Fehler."
Unter der Maske tut sich eine Grosse, Tiefe Narbe hervor die sich Quer durch Zeds ganzem Gesicht Zog.
"Bevor wir in den kampf Ziehen können Muss man sich seinen schwächen bewusst werden."
Mit Abenomener Maske Wartete er auf Syndras Reaktion und Antwort. Jedoch lies er seine Deckung keine Sekunde lang Offen.

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13 Re: Ionia am Di 24 Jun 2014, 21:44

Ryu

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Ein zynisches Lächeln zierte ihre Lippen, als Zed zu lachen begann. Hatte sie einen wunden Punkt getroffen? Möglich, doch durchschauen konnte sie den dunklen Ninja nicht. Doch wie auch Syndra schien Zed seinen Meister nicht vergessen zu wollen oder zu können. Bei ihr war es bekanntlich ein bisschen von beidem.
Es war bereits zu spät, als sie das Schwindelgefühl bemerkte. Die Droge, die man ihr verabreicht hatte, wirkte rasend schnell. Ihre Sicht verschwamm vor ihren Augen, sie verlor die Kontrolle über ihren Körper. Ihre Beine gaben nach und sie verlor den Halt, als sie Zed seinen Satz beenden hörte.

Lautlos bildete sie einen Fluch auf ihren Lippen, gerichtet an denjenigen, der sie mit einem so einfachen Trick bezwungen hatte.
Schlaft erst einmal eine Weile. In einem wirren Traum schallten diese Worte in diesem Moment wider, in dem sie aus ihrem Schlaf hochschreckte.

Er hatte Recht.

Es war die Wahrheit, dass ihr die Menschenkenntnis fehlte. Womöglich sogar die Menschlichkeit. Atemlos fixierte sie abermals Zed. Der Mann, der das Letzte war, das sie vor ihrem Schlaf gesehene hatte - und gleichermaßen das Erste, als sie wieder erwachte.

Wo befanden sie sich? Wie lange war es her, seit die Droge ihre Wirkung entfaltet hatte? Was war in der Zwischenzeit geschehen? All das war nicht von Relevanz.

Ihr Blick war schwer zu definieren. Es war nicht Wut oder Zorn, die sie ihm entgegenbrachte. Viel mehr war es Entsetzen.
Entsetzen über ihre Fehlbarkeit.
Entsetzen über ihre Torheit.
Entsetzen über die Schläue, die Zed bewiesen hatte.

Erneut senkte Syndra die Lider. Langsam schwebten die zahllosen, dunklen Sphären zu Boden, die im Moment ihres Erwachens haarscharf vor Zed zum Stehen gekommen waren.
Einerseits wollte sie ihren Gegenüber nicht länger in die Spiegel ihrer Seele blicken lassen. Andererseits wollte sie ihn auch nicht sehen. War das Scham, die sie empfand? Wie loyal war ein Vertragspartner, der sie schon vor der Schmiede des Vertrages betrog? Was sollte sie nun denken, wo er ihr den Glauben an ihre Unfehlbarkeit genommen hatte?
Sie öffnete erst dann wieder die Augen, als sie eine Regung von ihm vernahm. Bereit, sich diesmal bei vollem Bewusstsein gegen ihn zur Wehr zu setzen. Als sie allerdings die breite Narbe in Zeds Gesicht sah, erstarrte sie. Es war ehrliche Verwunderung - eine Emotion, die mehr als nur unüblich für sie war. Eine Traurigkeit überfiel sie, für die sie keinen logischen Grund finden konnte. Es war ihr weiter unmöglich, den Blick von der Verletzung zu lösen, die bereits lange verheilt war.
"Ihr habt Recht.", erwiderte sie nüchtern. "Ich habe Euch unterschätzt, närrischer Schattenmeister." War nicht viel mehr sie die Närrin von beiden? Sie war naiv gewesen und ahnungslos in seine Falle getappt. Aber das würde ihr nicht noch einmal passieren.
"Wie Ihr wünscht, Zed." Bevor sie fortfuhr, pausierte sie nachdrücklich. "Ich, Syndra, werde Euch im Kampf gegen Ionias Idiotie meine Stärke leihen. Aber seid Euch bewusst, dass ich mich weder unter Euren Befehl stelle, noch mich in irgendeiner anderen Art und Weise von Euch meiner Freiheit berauben lasse." Ihr Anliegen war klar. Trotz ihrer Niederlage gegen ihn würde sie nicht zurückstecken. Sie würde Zed nicht wie ihren Herrn behandeln - und ebenso forderte sie vom ihm, sie nicht als einen weiteren Lakeien, sondern Macht anzusehen, die ihm ebenbürdig war. Wenngleich ihr nichts an der Befehlsgewalt seiner Männer lag.

Und doch gab Syndra sich geschlagen. Zed hatte die Vorraussicht und Kenntnis, die ihr fehlten. Sie sah diese Schwächen - und akzeptierte sie. Ihre Zweifel, die sie zu Beginn gegen ihn gehegt hatte, waren verflogen. Dieser Mann hatte, was sie brauchte. Er war gewiss kein einfältiger Narr, sondern ein gewiefter, mächtiger Krieger, den sie als Verbündeten vor dem Feind bevorzugte.

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14 Re: Ionia am Di 24 Jun 2014, 23:51

Auf Syndras Ansprache Nickte Zed nur Stumm das einzige das er mit geschlossenen Augen dazu wiedergab war das Er es auch nicht anders gewollt habe, Schliesslich hatte er von anfangan nach einem Verbündeten gesucht. Nicht nach einen weiteren Lakaien.
Man konnte ein kleines Lächeln auf Seinem gesciht aufblitzen sehen
"Ich bin Froh das wir nun Verbündete sind Syndra."
Zed erhob sich aus dem Stuhl auf dem er Bis zu diesem Moment noch sass und fügte noch hinzu ehe er seine Maske wieder aufsass
"Es ist bereits spätt Verbring die nacht am besten hier im Orden des Schattens, zu dieser Uhrzeit Laufen draussen Viele Ionische Wachen herum und ich denke doch das es von Vorteil währe nicht Ganz Ionia wissen zu lassen das wir verbündete sind. Keine Sorge Dies ist nur ein vorrübergehender raum gewesen"
Zed deutete auf den Dunklen kleinen Raum in dem sie waren.
"Ich werde dich nachher in ein angemesseren raum bringen, doch Zuerst solltest du vielleicht ein Bad nehmen Wir haben Hier hervorragende Heisse Quellen mit Freier Sicht auf den Himmel"
 Nachdem Zed seine Maske wieder aufsass Lies er ein leises Glucksen hervor ehe er aus dem Raum verschwand. Kurz Nachdem Zed Verschwunden war Erschien auch schon ein Untergebener dem befolhen wurde Syndra zu den Quellen zu führen.

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15 Re: Ionia am Do 26 Jun 2014, 02:30

Ryu

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Als Zed lächelte, schlich sich auch auf ihre Lippen ein unscheinbares Schmunzeln.
"Die Freude ist ganz meinerseits, Zed." In ihm hatte sie einen brauchbareren Verbündeten gefunden, als sie zunächst geglaubt hätte. Zwar auf eine andere Art und Weise, als sie dies vermutet hatte, aber immerhin hatte der Ninja es geschafft, ihr die Augen zu öffnen.
Er erhob sich und sie wollte es ihm gleichtun, doch der Schwindel von zuvor kehrte kurz zurück. Wie viel davon hatte man ihr bloß ins Essen gemischt...? Gerädert fasste sie sich an die Stirn, während sie sich mit der anderen Hand auf dem Bett abstützte.
Zuerst einmal unfähig zu verstehen, was er ihr da gerade sagte, wandte sie den Blick gen Fenster. Und tatsächlich war am Firmament bloß noch ein Hauch Rot zu sehen, das bald vollends von der Schwärze der Nacht verschlungen sein würde. Ein leises Seufzen entglitt ihr. Und wieder einmal hatte er wohl Recht. Doch erneut verfluchte sie diesen Orden dafür, ihr ein solche Menge Rauschmittel verabreicht zu haben. Hoffentlich hatte sich Zed während seiner Wartezeit wenigstens gelangweilt, dachte sie.
"Einverstanden.", entgegnete sie letztendlich knapp. Was sollte sie auch dagegen tun? Sie fürchte sich nicht vor den ionischen Truppen - und doch sollten sie ihren Trumpf bis zum Zeitpunkt des Ausspielens geheimhalten. Syndra folgte ihm mit dem Blick, als er ohne große Umschweife den Raum verließ. Mit einem tiefen Seufzen ließ sie sich noch einmal flach auf das Bett fallen. Viel Zeit zum Nachdenken hatte sie allerdings nicht, ehe sie bereits die Schritte des Dieners hörte, der sie zur heißen Quelle begleitete.

Dort angekommen ließ er sie allein. Sie öffnete die Schnallen ihrer Kleidung, schlüpfte aus ihr heraus und entblößte ihren wohlgeformten Körper. Zuletzt legte sie den Kopfschmuck ab, der ihr Haupt sonst wie eine Krone zierte. Sorgfältig faltete Syndra ihre Gardarobe zusammen und legte sie in ein Körbchen, welches wohl dafür vorgesehen war. Danach trat sie raus ins Freie, wo ihre nackte Haut von der kühlen Nachtluft geküsst wurde. Der seichte Wind spielte mit ihrem langen, seidigen Haar.
Das Bad, welches der Orden sein Eigen nannte, war groß. Eigentlich viel zu groß für eine einzelne Person wie sie. Doch soweit sie das durch den Nebel erkennen konnte, befand sich hier sonst niemand. Noch immer waren ihre Sinne durch die Droge getrübt - das spürte sie doch sehr genau. Noch immer etwas beleidigt deswegen ließ sie sich schließlich ins warme Wasser gleiten, das ihren zierlichen Körper zärtlich umarmte.

Während sie die funkelnden Sterne am Firmament beobachtete, gingen ihr viele Gedanken durch den Kopf.
Sie vertraute Zed nicht. Generell vertraute sie niemandem. Wenn sie ihren Dienst erst einmal erfüllt hatte - welcher das wohl auch sein mochte - würde er keine Verwendung mehr für sie haben. Und dann würde er womöglich die Chance nutzen und sie beseitigen.
Was waren überhaupt seine Beweggründe? Wollte er Ionia komplett zerschlagen?  Oder wollte auch er nur der Idiotie ein Ende setzen und dem Volke offenbaren, welche Macht in ihnen schlummerte, wenn sie sich nicht vom Zwang der Balance hemmen ließen? Vielleicht aber wollte er Ionia gleich ganz an sich reißen. Würde er dann davor Halt machen, seinen Herrschaftsbereich weiter auszuweiten?

Wurde er nur vom Hunger nach Macht getrieben?

Die junge Frau tauchte mit einem Mal komplett ins wärmende Nass ein. Selbst die wenigen Laute der Nacht wurden von der Lautlosigkeit des Wassers einfach so geschluckt. Doch auch die vollendete Stille offenbarte ihr keine Antworten.
Sie verstand ihn nicht. Und ihren Fragen nach seinen Zielen war er geschickt ausgewichen. Syndra hatte natürlich nicht vergessen, dass viele ihrer Fragen unbeantwortet geblieben waren. Was hatte sie sich nur dabei gedacht, einem Bündnis so schnell zuzustimmen? Und mit was für einem Mann hatte sie es geschlossen?
Mit diesem Gedanken tauchte sie wieder auf und nahm die warme Luft in ihre Lungen auf. Es gab keinen Weg mehr zurück. So galt es den Weg zu gehen, den sie jetzt eingeschlagen hatte. Auch wenn sie bisher nicht wusste, auf welcher Art von Pfad sie im Augenblick wandelte. Sie würde es noch früher oder später erfahren - und bis dahin würde ihr Misstrauen ungebrochen bleiben. Sie hatte ja am eigenen Leib gespürt, was man davon hatte, die Verteidigung fallen zu lassen.

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16 Re: Ionia am Do 26 Jun 2014, 06:26

Während Syndra es sich im bad Gemütlich machte Organisierte Zed Seine Truppen für diesen Abend neu. Er Stelte Sicher das Ionias Späher Auch auf keinenfall
Irgendetwas mitbekommen haben könnten. Nachdem dies erfolgt war Entschloss sich Zed dazu seine Sorgen in einem Bad für einen augenblick zu vergessen.
Mit Schnellen Schritten bewegte er sich den Heissen Quellen entgegen "Sorgt daür das niemand in die Náhe der Quellen kommt solange ich mich in diesen Befinde!"
Befahl er noch schnell einem untergebenen ehe er die türen hinter sich schloss. Seinr Rüstung auszuziehen brauchte einen Moment doch Nach einem Kurzen augenblick
war Zed entkleidet nur noch Seine Getreue Maske hatte er auf welche er ebenfalls abnahm nachdem er sich mit einem Kurzen Handtuch bedeckte.
Ohne auch nur einen Gedanken daran zu verlieren das er Syndra zuvor angeboten hatte ein Bad zu nehmen Bewegte er sich zu der Quelle vor welcher er Stehen blieb und in den Himmel blickte.
"Was für eine Tiefe Nacht es heute doch ist.."

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17 Re: Ionia am Do 26 Jun 2014, 10:17

Ryu

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Dieser Mann bereitete Syndra Kopfzerbrechen. Welche Macht verbarg diese Schattentechnik überhaupt, die sich Zed angeeignet hatte. Welche Trümpfe hatte er im Ärmel? Sie wusste nichts über ihn - und er anscheinend ziemlich viel über sie.
Träge ließ sie sich auf eine flache Stelle im Wasser sinken. Obwohl sie viele Stunden geschlafen hatte, war sie inzwischen unglaublich müde geworden. Beim Nachdenken war sie zu keinem Schluss gekommen. Stattdessen hatten sich ihr nur zahlreiche andere, unbeantwortete Fragen aufgeworfen. All ihre Bemühungen, zu verstehen, hatten keine Früchte getragen. Ein wirklich unbefriedigendes Gefühl.

Zed, Herr der Schatten.
Er war ihr ein Mysterium für sich.

Gedämpft hörte sie Zeds Befehl, der sie vollends aus ihrer Gedankenwelt löste. Sie hatte ihn nicht bemerkt, obwohl sie sich genau an die Präsenz seiner starken Aura erinnerte. Mehr als eine dumpfe, schemenhafte Wahrnehmung derer war ihr nicht geblieben. Und das lag beileibe nicht daran, dass sie sich zu tief in die Entspannung hatte hinabsinken lassen.

Aber auch er schien noch nicht bemerkt zu haben, dass sie noch hier war. Zumindest tat er so. Auf diese Distanz hin jedenfalls konnte sie nicht viel erkennen. Nicht einmal, ob er auch hier seine Maske trug. Doch im Gegensatz zu Syndra, die mit ihrer blassen, fast weißen Haut und ihrem silbrig weißen Haarschopf nahezu mit den Dunstwolken verschmolz, war Zeds Silhouette gut zu erkenne.
Ihre Neugierde nahm Überhand. Ein Weilchen beobachtete sie ihn. Doch mehr, als still herumzustehen schien er nicht zu tun. Scham war ein Gefühl, das ihr im Wesentlichen unbekannt war. So regte sie sich irgendwann und erhob sich, wodurch sie das Wasser bewusst in Bewegung setzte. Spätestens jetzt musste er sie auch bemerkt haben.
"Ihr auch hier, Zed? Also wirklich, einer Dame einfach im Bad aufzulauern...", spielte sie ihm Überraschung und Empörung zugleich vor.
"Sagt mir, Zed: Badet Ihr sonst immer allein?" Als Kind hatte man ihr erklärt, gemeinsame Bäder stärken den Zusammenhalt und das Band des Vertrauens. Menschen empfanden wohl so, auch wenn Syndra es sich nur schwer vorstellen konnte. Sie wollte mehr über diesen Mann wissen. Verstehen, wie er pflegte zu denken. Nachzuvollziehen, wie jemand mit einer ähnlichen Vergangnehit wie der ihren umging.

Mit dem Unterschied, dass er nie begonnen hatte, sich von den Menschen zu distanzieren.

Seine Ninja verehrten diesen Mann geradezu. Lag es an seiner Macht? Aber allein deswegen konnte er nicht so viele Menschen an sich gebunden haben. War er ihnen wohl ein guter Anführer? Lebten sie hier ein besseres Leben, als sie es früher getan hatte? Wieder begann sie damit, mehr und mehr Fragen zu entwickeln.
Die Silberhaarige wollte mehr wissen. Sie wollte ihren Wissensdurst stillen. Es versetzte sie einfach in eine tiefe Unruhe, nicht zu verstehen. Rational gesprochen war sie scharfsinnig. Genial. Aber ihre Menschlichkeit war ihr in all den Jahren der Isolation abhanden gekommen.

Es hatte sie aber nie gestört.

Sie kam gut damit zurecht, allein zu sein. Unabhängig, auf niemanden angewiesen. Sehnsucht danach, andere, denkende Wesen an ihrem Leben teilhaben zu lassen, hatte sie nie empfunden. Stattdessen verband sie diesen Gedanken mit Verrat. Hinterlistiger Täuschung. Bisher war sie nur ausgenutzt worden - oder eben hintergangen.

Sie war immer gut allein zurecht gekommen.

Doch nur ein Brief, eine Einladung und eine Mahlzeit mit unerwünschtem Ende hatten sie dazu bewegt, diese Einstellung über den Haufen zu werfen.

Warum?

Sie verstand es doch selbst nicht. Hatte das wirklich nur an der Überredenskunst des Ninja gelegen? Aber ohne sie selbst erlebt zu haben, hatte sie sich umgehend aufgemacht, um seiner Einladung zu folgen. Sie hatte nicht vergessen, was sie ihr Leben lang gelehrt wurde. Die seelischen Narben, die - wie sie glaubte - nie zu verheilen vermochten. Sie würden auf ewig schmerzen, bluten und immer weiter aufreißen.

Um jetzt hatte sie Zed geradezu angeboten, der Nächste zu sein, ihrer Seele eine tiefe Wunde zuzufügen.
Es lag auf der Hand: Sie war nicht in Balance. Weder ihre Seele, noch ihr Geist.

"Erzählt mir von Euch." Das wollte sie sagen, schaffte es aber nicht, diese Worte zu bilden.
Er würde ihr doch sowieso nichts sagen. Wie naiv hätte sie sein müssen, um das zu glauben? Was ging es sie auch an?
Nur zu einer Frage, die mit ein oder zwei Worten zu beantworten war, hatte sie es geschafft.
Sie waren nur Verbündete im Krieg gegen Ionia. Nicht mehr und auch nicht weniger.
Doch sah man ihr jetzt tief in die Spiegel ihrer Seele, so war es ein Leichtes, diese Sehnsucht auszumachen.
Unbewusst hatte Zed sie in einen tiefen Zwist mit sich selbst gestoßen.

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18 Re: Ionia am Fr 27 Jun 2014, 01:52

Als Zed eine Bewegung im Wasser Vernahm riess es ihm aus seinen Gedanken und brachte ihn sofort in Kampfbereitschaft. Als sich sein gegenüber jedoch als Syndra heraustellte Beruhigte Entspannte er sich wieder, Jedoch nicht für lange
"S-Syndra?!" Wie einen Geistes blitz traf es ihn. Er war es doch gewesen der ihr ein Bad anbot wie konnte er dies vergessen haben. Für einen Kurzen Moment wurde Zed Panisch doch als er Bemerkte das es seinem Gegenüber überhaupt nicht unangenehm war Beruhigte er sich wieder.

Ob er Immer Alleine ein Bad nahm? Wie sollte es auch anders sein, Seine Narbe durfte niemals Bekannt werden, Dies bedeutete Sein Gesicht stehts zu verdecken.
Zuerst Wollte Zed sich umdrehen und Gehen, Das Bad war nicht umbedingt der Ort den er für gespräche erwartet hatte. Doch als er die unruhen in Syndra bemerkte Gab er sich der Situation hin. Vielleicht war er die Stetige Einsamkeit und geheimnisstuerei satt. Vielleicht würde es ihm gut Tun Einfach mal auf Die fragen von anderen Ehrlich zu antworten, und wer hätte ein recht darauf wenn nicht Ein Gleichgestellter Verbündeter. Trotz einiger bedenken hatte Zed seinen Entschluss gefasst.
"Es war nicht immer so. Bevor ich die Macht der Schatten Erhielt Tat ich dies immer in Gesellschaft meines Meisters und Shen. Doch wie du dir denken kannst sind diese Zeiten schon Lange Vorbei, Mein Gesicht halte ich stehts bedeckt doch im Bad bin ich gezwungen meine Maske abzunehmen. Und Meine Untergebenen würde es sich nichtmal im Traum anmassen mit mir ein Bad zu nehmen."
Zed Blickte Syndra direkt an und Wollte ihr das selbige fragen, Hatte sie in der vergangenheit vielleicht auch Solche bande geknüpft? Doch was er nicht bemerkte war das der Nebel langsam weichte. Zwar konnte man immer noch nicht Alles durch den Nebel durch erkennen doch es war genug um Ihren Wohl geformten Körper zu erkennen, Ihre Glatte Haut das sich durch das wasser im Mondlich spiegelte, Ihr Seidiges Haar das förmlich an ihrem Körper Klebte, und auch Diese Kurven die man einfach nicht irgnorieren konnte. Es war Zwar unhöfflich doch Zed Verstummte einen moment lang und konnte seine Augen Nicht von diesem anblick trennen.

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19 Re: Ionia am Sa 28 Jun 2014, 04:53

Ryu

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Sie war ziemlich überrascht, als Zed tatsächlich zur Antwort ansetzte. Und er tat sie auch nicht mit wenigen Worten ab, sondern antwortete - entgegen ihrer Erwartung - reichlich ausführlich. Wieso teilte er diese Erinnerungen mit ihr? Sie hatte ihn zwar danach gefragt, aber...
Syndra verstand nur selten, wie die Menschen dachten. Wie sie heute vielleicht auch handeln würde, wäre ihr Schicksal ein anderes gewesen. Vielleicht auch dann, wenn sie sich dem Willen Ionias gebeugt und die Balance empfangen hätte.

Doch sie bereute nicht.

Shen... Ihm war sie einst auf den Richtfeldern begegnet. Ohne jegliche Emotion hatte er einen Gegner nach dem Anderen niedergestreckt. Stets aus dem Hinterhalt, sodass seine Opfer nicht einmal wussten, wie ihnen geschah. Sie konnte sich vorstellen, dass Zed ganz ähnlich ausgebildet worden war.
Die Narbe... Sie wollte sie hinterfragen, doch wagte es einfach nicht. Es war wie eine innere Blockade, die ihr diese Frage verwehrte. Zed versteckte sie sogar vor denen, die ihm am Nächsten standen. Auch wenn Syndra eigentlich nicht davon ausging, tatsächlich die Einzige zu sein, die von der Existenz der alten Wunde wusste und auch noch davon berichten konnte. Wer war sie schon für ihn? Und wer war eigentlich die Person, die ihm am nächsten stand? Gab es überhaupt jemanden? Oder hatte er lediglich Schergen um sich geschart, die ihm persönlich gar nichts bedeuteten? Das Gefühl der Einsamkeit vermochte sie ihm wirklich nicht zuzutrauen. Sie hatte ja keine Ahnung.

"Offengesagt habe ich selbst nie eine heiße Quelle besucht.", gab sie zu. "Zumindest erinnere ich mich nicht daran. Als ich älter wurde, distanzierten sich meine Eltern immer weiter. Wahrscheinlich fürchteten sie sich vor mir." Ein melanchronisches Lächeln legte sich wie ein Schleier über ihr Gesicht. Die Erinnerung daran schmerzte.
Oft hatte sie sich nach einer normalen Vergangenheit gesehnt. Wie sehr sie gelitten hatte, als man sie als junges Mädchen einfach verstoßen hatte. Zwar hatte sie die Gesellschaft ihres Meisters zunächst genossen, doch wie sollte sie sich schon gefühlt haben, wo ihre Eltern von heute auf morgen einfach aus ihrem Leben verschwunden waren?
Er war ihr ein besserer Vater gewesen, als es ihr leiblicher hätte je sein können. Wenn sie an ihn zurückdachte, war da nie eine einzige, liebende Geste gewesen. Anders als bei ihrer Mutter. Doch auch sie hatte nur tatenlos zugesehen, wie Syndra unter Tränen und Flehen nach Hilfe weggezerrt wurde.

Sie hasste sie dafür.

"Mit meinem Mentor besuchte ich lediglich einmal im Jahr dieses ionische Fest, das sie immer im Frühjahr abhalten. Er liebte die Festtagsspeisen, die Konzerte, die Theaterstücke und vor allem die Atmossphäre, die dort herrschte." Sie schüttelte den Kopf über sich selbst. Syndra wollte Zed etwas aus ihrer Vergangenheit erzählen - praktisch im Gegenzug zu seiner Offenbarung. Aber nun hatte sie das Gefühl, zu weit abzuschweifen.
Nicht, dass sie darüber reden wollte. Es fühlte sich bloß befreiend an, Gehör zu finden. Im Grunde ging Zed ihre Vergangenheit auch gar nichts an. Doch in ihr machte sich das Bedürfnis breit, mehr mit ihm zu sprechen. Das tat ihrer Seele einfach gut. Auch wenn sie es sich selbst niemals eingestehen würde.
Sie brauchte niemanden. Weder jemanden, der ihr alte Geschichten erzählte, noch jemanden, der sich die ihren anhörte.
Vom Reden allein würden ihre alten Wunden doch auch nicht verheilen.

Eine Weile lang war es still zwischen ihnen geworden. Nur der leise Gesang der Zikaden war zu hören. Normalerweise genoss sie es, ihren Liedern zu lauschen. Es beruhigte sie ungemein.
Doch jetzt verunsicherte es sie viel mehr. Sollte sie nicht lieber etwas sagen? Dass er sie bloß beobachtete, konnte sie ja nicht ahnen. Sie wollte keine neuen Fragen stellen. Worin bestand überhaupt der Sinn, sich über so etwas zu unterhalten? Warum hatte sie überhaupt nachgefragt. Eigentlich hatte sie nur krampfhaft ein Gespräch beginnen wollen. Syndra wollte ihn einfach verstehen, diesen mysteriösen Ninja, der eine Frage nach der anderen für sie aufwarf. Und trotzdem war sie nicht willens, ihn mit Fragen zu löchern.

Dieser Tag stellte sich für sie als ein einziger Zwiespielt und inneren Konflikt heraus.

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20 Re: Ionia am Mo 30 Jun 2014, 05:02

Auch Zed Bemerkte diese Durchbohrende stille. Er Nahm seinen Blick Schnell von ihr Und begann unruhig zu werden. Er hatte nie Viel zeit mit Frauen verbracht die einzige an die er sich errinern konnte war Akali und diese hatte schon immer mehr mit Shen verbracht. Doch er hatte einiges über Frauen gehört Vieles hatte sein Meister ihm erzählt auch wenn Zed dies immer mehr als einen scherz betrachted hatte. Er errinerte sich daran das Eine Frau wegen jeder kleinigkeit wütend werden konnte und diese auch sehr stolz auf ihren Körper seien. Vielleicht Sollte Zed ihr ein Kompliment zu ihrem Körper geben, sie würde sonst vielleicht Wütend werden und Zed hatte kein interesse daran das neu gebildete bündniss wegen so einer kleinigkeit zu gefährden.
"Du.. Hast nebenbei bemerkt einen Tollen Körper..."
Hatte er es richtig gemacht? Hatte er vielleicht was falsches gesagt? Er musste wohl oder übel ihre Reaktion abwarten, diese Sekunden kamen ihm wie Stunden vor.

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21 Re: Ionia am Mo 30 Jun 2014, 09:25

Ryu

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Syndra unterdrückte angestrengt ein Lachen ob seiner Aussage. Sie habe einen "tollen Körper"? So etwas hatte sie noch nie jemanden über sie sagen hören. Lediglich ihr Meister war sicher, dass sie ein bildhübsches Mädchen sein würde, war sie erst einmal erwachsen.

Würde er das heute auch sagen?

"Ich dachte nicht, dass Ihr diese Art von Mann seid, Zed." Aber was war diese Art von Mann überhaupt? Sie erinnerte sich gut an die warnenden Worte ihres toten Mentors.
"Männer mit falschen... Hintergedanken sprechen solche Worte. Lass dich nicht von ihnen täuschen, Syndra. Ich? Ich bin selbstverständlich eine Ausnahme. Sieh mich an. Du weißt doch, ich würde dich nie zu täuschen versuchen." Er hatte gelacht, als er das sagte.

Doch das war nichts als eine dreiste Lüge gewesen.

Diese Art der "Täuschung", die ihr Meister eigentlich gemeint hatte, kannte sie nicht. Sie wusste nicht, aus welcher Begierde heraus einem Mann solche Worte über die Lippen kamen. Man hatte Syndra nie darüber aufgeklärt. Wieso auch? Für dieses Mädchen war es nie von Bedeutung gewesen, zu hinterfragen, woher neue Menschen eigentlich kamen. Und auch Liebe war etwas, deren Bedeutung sie nie kennengelernt hatte. Weder auf die eine, noch auf die andere Weise.

"Ihr habt ein ausgeprägtes Sehvermögen, wie mir scheint. Ich kann Euch durch den Nebel nur spärlich erkennen.", lobte sie und war sich sicher, dass sie es nicht ihrem benebelten Geist zuzuschreiben hatte, dass es bei ihr nicht genauso war. Sie war fast neugierig zu erfahren, ob es bei seinen übrigen Sinnen genauso aussah.
Er klang so unsicher, als er seine Worte der Bewunderung aussprach. Das ließ sie schlussfolgern, dass er es entweder gar nicht so meinte - und das würde er sich dann wahrscheinlich nicht einmal anmerken lassen - oder dass es ihm irgendwie unangenehm war. Sie war demnach fast sicher, dass es Zweiteres war.
"Ich kann leider nur über Euer Gesicht urteilen. Und ich glaube, Ihr müsst Euch für Eure Narbe nicht schämen." Sie dämpfte ihre Stimme ein wenig. Sie wollte die Letzte sein, von der Zeds Getreue erfuhren, was sein Geheimnis war.
Fand sie denn, dass sein Gesicht schön war? Gefiel es ihr? Sie vermochte diese Frage nicht zu beantworten. Zumindest störte sie die auffällige, breite Linie nicht, die sein Antlitz schändete. Aber was wusste sie schon von Schönheit?

"Und nun kommt endlich herein, Zed. Ich dachte, eine Therme sei zum Baden da.", sagte sie, amüsiert über die Tatsache, dass er noch immer starr am Rande des Wassers stand. Da es ihr bekanntlich nicht weiter unangenehm war, gab es für den Ninja keinen Grund zur Scheu.
Noch immer nahm sie Gebrauch von ihrer überaus höflichen Anrede ihm gegenüber. Weder hatte sie Zed, noch umgekehrt, das Du angeboten. Aber es störte Syndra kaum, dass er es ihr nicht gleichtat. Im Grunde legte sie keinen Wert darauf. Und doch scheute sie sich davor, es nicht zu tun. Obwohl er der erste Mensch seit dem Tod ihres Meisters war, mit dem sie mehr als das Nötigste sprach.

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22 Re: Ionia am Di 01 Jul 2014, 00:34

In All der Aufregung hatte Zed nicht einmal bemerkt qie er die Höfflichkeitsform ausliess. Syndras Einladung sich zu ihr in die Therme zu gessellen überraschte ihn ebenso, wie konnte man nichteinbisschen Scham empfinden. Doch diese Einladung abzulehnen und zu gehen Hielt er auch für Unhöfflich. Ohne Gross daüber nachzudenken Stieg er Langsam in die Quelle und war schon bald ganz in dieser eingehüllt lediglich sein Oberkörper ragte aus dem Wasser hinaus. Nachdem er sich wieder etwas beruhig hatte Fing er an nachzudenken. Dieser art mann? Was meinte sie damit? Er konnte lediglich Theorien aufstellen doch Fragen würde er sie nicht dafür interessierte es ihn zu wenig.
Ohne Wieder von der Tollen aussicht die ihm im Bad Gesselschaft leistete gefasst zu werden ersuchte er das gespräch mit Syndra.
"Und Wie Fandest du den ersten Tag unseres gemeinsamen Bündniss?"
Nachdem er diese Frage gestellt hatte musste er etwas Lachen da er sich die antwort schon vorstellen konnte. Wer würde eine betäubung schon Super finden.

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23 Re: Ionia am Di 01 Jul 2014, 15:04

Ryu

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Grimmig verzog sie das Gesicht, als er seine Frage stellte. Nun, dass die Antwort klar auf der Hand lag, das wusste er sehr wohl auch selbst. Sie lauschte seinen trägen Schritten durch's Wasser. Obgleich er darüber lachen konnte - ihr hatte das einen größeren Denkzettel verpasst, als er sich das vielleicht vorstellen konnte. Sie war unfassbar naiv gewesen. Ihre eigene Torheit konnte sie noch immer nicht begreifen. Was hatte sie nur dazu verleitet, diesem Mann so leichtfertig zu glauben? Und was brachte sie dazu, es nun wieder zu tun? Sie konnte es nicht in Worte fassen, aber wahrscheinlich war es...

Geborgenheit.

Sie selbst konnte es einfach nicht begreifen. Diese Emotionen waren alle von ihr gerückt, seitdem sie ihre heutige Residenz aus den Fesseln der Erde gelöst und in die Lüfte gehoben hatte. Eigentlich hatte sie schon geglaubt, die positiven Emotionen vergessen zu haben. Doch dem war anscheinend der Fall. Heute war wahrscheinlich - trotz dem absolut katastrophalen Umständen - der Tag gewesen, an dem sie am meisten seit damals gelächelt hatte. Doch es würde nie mehr so sein, wie es einmal war. Zumindest glaubte sie das. Denn im Grunde war sie doch verdammt dazu, allein zu sein.

Doch der Gedanke daran störte sie nicht.

"Den Bruchteil, den ich davon miterlebt habe, habe ich als sehr erfrischend empfunden." Dass sie es genossen hat, davon konnte nicht die Rede sein. Dafür waren zu viele, schmerzliche Erinnerungen zu ihr zurückgekehrt. Dazu war auch jetzt ihr Geist noch zu benebelt.
Ein lautloses Seufzen kam ihr über die Lippen. Noch immer war sie nicht sicher, ob das alles die richtige Entscheidung gewesen war. Ihr fehlte einfach das Vertrauen. Nicht nur das in Zed, sondern das in die Menschen generell.

Verspürte sie Angst davor, verletzt zu werden?
Furcht. Sie hatte geglaubt, auch dieses Gefühl aus ihrem Herzen verbannt zu haben.

"Hattet Ihr - seit Eurer eigenen Verbannung - je einen Verbündeten? Ich meine, außer Euren Untergebenen.", fragte sie dann so plötzlich, dass es sie selbst etwas überraschte. Sie musste es wissen. Und so hoffte sie, dass er dieser Frage nicht auweichen würde.
Aber was wollte sie damit erreichen, hatte sie erst einmal ihre Antwort? Keine der beiden Antwortmöglichkeiten gäbe ihr Sicherheit. Nichts, das sie hätte fragen können, täte das. Nichteinmal ein Schwur würde sie davor schützen, verletzt zu werden, wenn sie am wenigsten damit rechnete. Und dennoch: Sie sehnte sich nach einer Antwort.

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24 Re: Ionia am Di 01 Jul 2014, 23:35

Zed Wurde kurz still und fing an Nachzudenken, auch seine Augen schloss er für einen Moment.
"Ich würde es keinen Verbündeten nennen da es Situations bedingt war, Jedoch habe ich eine Kurze zeit sowas wie einen Verbündeten gehabt. Und ich würde mich auch freuen wenn das Jemals zu einem Längeren bündniss werden würde."
Zed Lachte wieder einen kurzen Moment er konnte sich vorstellen das diese Antwort Syndra nicht zufrieden stellte, doch Amüsierte er sich an die errinerung die Syndra ihn durch diese frage zurück gebracht hatte.

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25 Re: Ionia am Do 03 Jul 2014, 00:05

Ryu

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Sie wartete geduldig, während er über seine Antwort nachzugrübeln schien. Nun, hoffentlich sog er sich nicht irgendwas aus den Fingern, das sich am Ende als eine Lüge herausstellte. Seine Antwort allerdings überraschte sie weniger, als sie neugierig wurde, welche Situation das wohl gewesen sein mochte. Damit war seine Antwort tatsächlich nur bedingt zufriedenstellend.
"Mehr wollt Ihr mir darüber wohl nicht erzählen, richtig?", fragte Syndra fast keck nach. "Aber im Grunde geht es mich ja nichts an. Entschuldigt bitte meine Neugierde." Sie legte eine kurze Sprechpause ein, bevor sie fortfuhr.
"Allerdings würde auch ich mich freuen, wenn unser Bündnis von langer Dauer sein würde." Worin dieses so genau bestand, hatten sie noch immer nicht vollständig geklärt. Syndra hatte lediglich ihre Freiheiten abgesichert. Doch sonst hatte sie keine Ahnung, in welche Richtung das erst einmal so genau gehen sollte. Doch Zed würde es schon wissen und sie hatte ohnehin längst beschlossen, erst einmal zu beobachten. Sie würde erst eingreifen, wenn sie gefragt war - oder es zwingend notwendig war, dass sie begann, die Fäden zu ziehen. Doch sie traute ihm mehr Geschick in solchen Dingen zu.

Und trotzdem wüsste sie gern, wie der Boden unter ihren Füßen eigentlich beschaffen war.


"Lasst mich ehrlich zu Euch sein, Zed.", begann Syndra nach einer Weile ruhig zu sprechen, als es wieder still zwischen ihnen geworden war. Inzwischen hatte sie es sich auch wieder auf den großen, flachen Steinen im Wasser bequem gemacht, anstatt sich die Beine in den Bauch zu stehen. "Ich muss zugeben, dass ich Gefallen daran gefunden habe, mit Euch zu sprechen. Ich hoffe, dass wir uns öfter so miteinander unterhalten können." Es war so gar nicht ihre Art, mehr als nötig zu sagen. Obwohl sie natürlich nicht gerade ungeschickt mit ihren Worten war. Doch umso weniger passte es zu ihr, Eingeständnisse zu machen. Weder sich selbst, noch Anderen. Zed allerdings erschien ihr würdig. Es versetzte sie in einen selten dagewesenen Zustand der Entspannung, sich so ausgelassen mit ihm zu unterhalten. Und auch über das zu sprechen, was sie Tag für Tag versucht ganz hinter sich zu lassen, fiel ihr an diesem Tag überraschend leicht. Obwohl ihr eigentlich nie danach gewesen war, diese Erinnerungen zu teilen.

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